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Schützenfest 2009

Nachdem wir uns am Pfingstsonntag mit dem Jubiläum der Neusser Furth und der Teilnahme am Umzug prächtig auf unser Schützenfest eingestimmt hatten, konnten wir die kommenden Tage kaum erwarten. Wie auch schon im letzten Jahr, gab es am Schützenfestfreitag die obligatorische Reitgeneralprobe, bei der unter der Zuhilfenahme einer Musikformation auch der Ernstfall einer Parade geprobt werden sollte. Und wiedererwartend, verlief die Generalprobe sehr diszipliniert ab. Schon nach zwei bis drei Durchg...
[Lesen sie hier den gesamten Rückblick]


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Nachdem wir uns am Pfingstsonntag mit dem Jubiläum der Neusser Furth und der Teilnahme am Umzug prächtig auf unser Schützenfest eingestimmt hatten, konnten wir die kommenden Tage kaum erwarten. Wie auch schon im letzten Jahr, gab es am Schützenfestfreitag die obligatorische Reitgeneralprobe, bei der unter der Zuhilfenahme einer Musikformation auch der Ernstfall einer Parade geprobt werden sollte. Und wiedererwartend, verlief die Generalprobe sehr diszipliniert ab. Schon nach zwei bis drei Durchgängen waren die einzelnen Reitformationen mit ihren Pferden sehr zufrieden. Schützenfest konnte also kommen. Die Jüngeren Kameraden schauten wie jedes Jahr auch noch mal auf dem Schützenplatz vorbei, wo traditionell der Schützenfestauftakt mit einer Disco eingeläutet wurde. Da aber in diesem Jahr weder das gemütliche Bistro mit Stehtischen, noch eine einzige Pommesbude geöffnet hatte, wurde der Schützenfesteinklang kurzerhand wieder zurück in den Dorfkern verlegt.
Am Samstag trafen sich die Kameraden um 10:30 Uhr im Hauptquartier, um von dort aus zum Königsfrühstück bei seiner Majestät Stefan II aufzubrechen. Bis auf Hubert, der aufgrund einer Operation noch nicht wieder ausreichend zu Kräften gekommen war, waren alle Kameraden wohl auf. Mit beiden Geschützen machten wir uns auf den Weg zur Talstraße. Im Hause Zimmermann wurden wir königlich bewirtet. Es blieb kein Geheimnis, dass die Königseltern Doris und Walter maßgeblich an der Vorbereitung des Frühstücks beteiligt waren. Dies war auch dem Major nicht entgangen und so dankte er der gesamten Familie Zimmermann für die Einladung. Um kurz vor 12 Uhr hieß es Antreten zum Einböllern am Schützenbaum. Mit beiden Geschützen machten wir uns auf den Weg zum Rathaus. Das Schmückkommando traf währenddessen schon alle Vorbereitungen, um mit Maien ausgestattet die Ehrenschilder anzubringen. Pünktlich traf das Schießkommando am Schützenbaum ein. Hermann-Josef I mit Königin Maria, der Vorstand, die Sappeuer und viele Zuschauer waren am Schützenbaum eingetroffen. Um 12 Uhr meisterten unsere Schießmeister das traditionelle Einböllern souverän. Bei noch trockenem Wetter übergab der Präsident die Regimentsfahne an den Oberst, der ein diszipliniertes Regiment an den Schützenfesttagen versprach. Zügig machten sich die Schießformationen auf den Weg zu ihren Schießstationen. Wie in den letzten Jahren auch, sollten die Jungkanoniere bei vielen Jungschützenkönigen schießen. Da mit Robert und Tobias aktuell nur 2 Jungkanoniere in unseren Reihen sind, verstärkten Matthias, Dirk und Robert die Truppe. Begleitet von Traktorfahrer Stefan und Schießmeister Markus. Doch leider zeigte sich der Wettergott dieses Jahr als sehr widerspenstig. Obwohl wir mit beiden Geschützen immer wieder in die Wolken schossen, ließ sich das schlechte Wetter nicht vertreiben. Nach kurzer Zeit setzte sogar Regen ein, der leider immer stärker wurde. Aber ein Artillerie lässt sich durch so etwas nicht vom Kurs abbringen und so setzten beide Geschützformationen ihren Schießplan fort. Um 13:30 Uhr trafen sich beide Formationen beim Arikönig auf der Talstraße. Den die Jungkanoniere hatten Station bei den Junggrenadieren "Immer Frisch" gemacht, die sich nur zwei Häuser weiter getroffen hatten. Und so konnten wir zum ersten Mal mit beiden Geschützen gleichzeitig böllern. Doch leider wurde der Regen immer stärker und machte uns das Leben nicht einfacher. Zum gemütlichen Hühnersuppenessen im Hause Holthausen/ Schillings waren beide Schießabteilung ziemlich durchnässt. Für die Jungkanoniere war dies zu ertragen, hatten sie doch alle Schießstationen abgearbeiteten. Für die "Alten Kameraden" stellte sich aber die Frage, ob wir bei diesem Wetter das Schießen wirklich fortsetzen sollten. Und hier zeigte sich, welche Geschlossenheit und Moral die Truppe in den letzten Jahren aufgebaut hatte. Trotz strömendem Regen setzten wir das Schießen fort und wurde an den weiteren Stationen oft bewundernd empfangen. Keine einzige Station wurde ausgelassen und mit einer halbstündigen Verspätung wurden um 18:30 Uhr die letzten Schüsse am Hauptquartier abgegeben. Von diesem Einsatz zeigte sich auch Petrus beeindruckt und ließ in letzter Minute am Abend den Regen aufhören. Vor allem für die Fackel bauenden Züge eine Erlösung, konnten die tollen 8 Großfackeln den Kapellenern und Auswärtigen präsentiert werden. So nahm der Schützenfestsamstag doch noch ein harmonisches Ende.
Am Schützenfestsonntag hieß es um 8:30 Uhr Antreten beim Wachtmeister. Dieser hatte es sich nicht nehmen lassen, erstmalig zu einem kleinen Frühstück einzuladen. Nach einer kurzen Stärkung ließ er uns aber schon auf dem Hof stramm stehen, um dem Major die Meldung zu machen, dass alle Kameraden bis auf den entschuldigten Markus Z. ordnungsgemäß angetreten waren. Nachdem wir das gesamte Regiment inspiziert hatten, schlossen wir uns hinten an. Während allerdings die meisten Schützen die Kirche am Hinterausgang direkt wieder verließen, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit geschlossen am Kirchgang teilzunehmen. So war es aber auch nicht verwunderlich, dass wieder erschreckend wenig Schützen am Gottesdienst teilnahmen. Nach Kirchgang und Gefallenenehrung stand die Oberstparade auf dem Programm. Und hier konnten wir dieses Jahr mit einem tollen Bild glänzen. So hätte es weite gehen können, doch leider sollte das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machen. Pünktlich zum Antreten am Nachmittag setzte der Regen wieder ein und es gab auch keine Anzeichen, dass dies nur ein kurzer Schauer werden sollte. Daher entschloss sich der Oberst, so schnell wie möglich wenigstens die Parade stattfinden zu lassen. Fahnen und Blumenhornaufmarsch sowie die Regimentsabnahme durch den Oberst wurden gestrichen. Die Frontabnahme durch den König folgte so schnell, dass es unser Korps vom Hauptquartier gar nicht schnell genug bis zum Regiment schaffte. So standen bei Abnahme nur Major, Adjutant und Standartengruppe bereit, die aufgrund früherer Antrittspläne schon vor Ort waren. Selbst der Aufmarsch zur Parade wurde gestrichen, so dass die Parade in umgekehrter Reihenfolge auf der Neusserstraße stattfinden sollte. Dadurch war die Straße natürlich wesentlich enger, konnte doch die Tribüne nicht benutzt werden. Und leider wurde der Regen auch nicht weniger. Aber Kompliment an das gesamte Kapellener Regiment: Trotz strömenden Regen wurde die Parade von allen Korps ohne Ausnahme zu Ehren von Herman-Josef I und Königin Maria durchgeführt. Dass der Regen, die enge Straße und die vielen Regenschirme für unsere Pferde nicht von Vorteil waren, ist wohl selbstverständlich. Und so konnte das schöne Bild vom Vormittag leider nicht ganz eingehalten werden. Standartenträger Christoph, auf einem der erfahrensten Pferde aus dem Reitstalle Krings, ließ es sich nicht nehmen, seinen Vorbeimarsch mit einer Drehung zu verschönern. Aber Reiterfahrung zahlt sich eben aus und so blieb auch bei diesem Manöver Standarte, Reiter und Pferd eine Einheit. Da natürlich sämtliche Marschblöcke umgehend nach der Parade von ihren Musikformationen ins Zelt gespielt worden waren, überließen wir spontan unseren eigenen Musikblock dem Königspaar. Denn auch das Königspaar sollte mit Marschmusik ins Zelt gelangen. Nachdem wir völlig durchnässt wieder im Hauptquartier angekommen waren, hatten wir viel Zeit, bei einem kühlen Getränk die Geschehnisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Den bis zum abendlichen Ball der Zugkönige war durch den Ausfall des Umzuges noch viel Zeit.
Das Wetter zeigte sich an diesem Schützenfest wirklich von allen Seiten. Zum Antreten in der Königsresidenz schien bei blauem Himmel die Sonne. Arikönig Stefan II mit Königin Melanie, unsere Korpsführung nebst Frauen und die vielen weiteren Gäste hatten das schlecht Wetter vom Nachmittag schon fast wieder vergessen. Fast aber auch nur, den zogen nach kurzer Zeit schon wieder dunkle Wolken auf. Man entschloss sich kurzerhand, den Umzug zum Zelt schon eine Viertelstunde früher in Bewegung zu setzen und so kamen wir bis auf ein par Tropfen auch noch trocken ins Zelt. Das anschließende Gewitter hatte es in sich, gab es sogar einen kurzen Stromausfall in ganz Kapellen. Der Stimmung im Festzelt konnte dies aber nichts anhaben. Die Zeltband Sound Convoi war super drauf und heizte den Schützen mächtig ein. Um 12 Uhr hatte die Ari dann auch noch ein Geburtstagskind. Arikönig Stefan wurde 30 und wurde von seinen Kameraden und Freuden mit Wunderkerzen und einem Geburtstagsständchen beglückwünscht. Sein Bruder Markus ließ es sich sogar nicht nehmen, dass Geburtstagsständchen zusammen mit der Zeltband anzustimmen. Einige Kameraden verließen das Festzelt natürlich erst, als die Zeltmusik die letzte Zugabe gespielt hatte.
Den Schützenfestmontag begannen wir traditionell mit unserem Friedhofsgang. Dass der Major samt Blumen zu spät kam, freute besonders den Wachtmeister und sein Spießbuch. Anschließend begaben wir uns zum Frühschoppen ins Vereinslokal. Es gab die wage Hoffung, dass wenigstens die Parade und der Umzug am Nachmittag im trockenen stattfinden könnten. Und so kam es dann auch. Herman Josef I und Königin Maria konnten eine super Parade und den anschließenden Umzug genießen. Auch unser Korps konnte bei der Parade noch einmal glänzen.
Zur Krönung von Alfons I mit König Christiane trafen sich fast alle Kameraden mit Frauen im Festzelt. Es war eine sehr schöne Zeremonie, bei der auch die Entkrönung von Herman Josef und Maria sehr viele emotionale Momente hatte. Ein besonderes Highlight sorge Grenandiermajor Fücker am späten Abend. Auf die Melodie von " I did it my way" hatte er eine Liebeserklärung auf Kapellen geschrieben, bei der so manches Auge feucht wurde. Selbstverständlich blieben auch an diesem Abend einige Kameraden bis zum Ende im Zelt.
Der Dienstag sollte noch einmal an Spannung nicht zu überbieten sein. Nach kurzem Frühschoppen im Vereinslokal machte sich das Regiment unter der Führung von Helmut Thewes auf den Weg zum Landgasthaus Hages, wo der neue König Alfons I mit König Christiane abgeholt wurde. Wir waren mit 14 Kameraden wirklich super vertreten. Im Festzelt wurde der Frühschoppen dann gemütlich fortgeführt. Eigentlich gab es dann nur ein Gesprächsthema. Wird es einen Bewerber für die Königswürde im Jubiläumsjahr geben? Obligatorisch forderte Präsident Friedhelm Barmeyer die Schützen mehrmals auf, eine Bewerbung bis 18 Uhr zu melden. Doch um 18 Uhr blieb eine Verkündung der möglichen Bewerber erst einmal aus. Die Band fing wieder an zu spielen und auf der Bühne konnte man ein mehr oder wenig beschäftigtes Treiben beobachten. Erst um 18:35 Uhr trat Vizepräsident Edmund Feuster ans Mikrofon und verkündetet weißen Rauch. Er sprach von einer großen Überraschung und das Zelt staunte nicht schlecht, als Minuten später unser Präsident Friedhelm Barmeyer selbst als einziger Kandidat angetreten war. Natürlich brach sofort großer Jubel aus! Wir hatten im Jubiläumsjahr einen König!!! Der anschließende Vogelschuss war reine Formsache. Mit knapp 100 Schuss erlegte der Präsident den Vogel und wurde von unseren Schießmeistern mit 12 Salutschüssen geehrt. Ein gelungener Abschluss des offiziellen Schützenfestes 2009. Den Abend ließen wir gemütlich im Landgasthaus Hages ausklingen.
War also schon wieder alles vorbei? Nicht ganz, den nachdem wir am Mittwochmorgen das Hauptquartier gemeinschaftlich aufgeräumt hatten, trafen wir uns am Abend an gleicher Stelle zum abschließenden Fischessen. Und es war nicht verwunderlich, dass nach einem sehr harmonischen Schützenfest auch die letzte Veranstaltung erst nach Mitternacht endete.

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Aktualisiert am
30.01.2016
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