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Vogelschuss 2006

Nun schon zum vierten Mal fand vor dem Vogelschuss der "Alten Kameraden" das Schießen der Jungkanoniere statt. Aufgabe war es, einen Nachfolger für Jungkönig Markus I. zu finden. Normalerweise muss der amtierende Jungkönig ein Jahr pausieren, um wieder mit um die Königswürde schießen zu dürfen. Aber in diesem Jahr hatte sich diese Regelung erübrigt. Denn mit ein bisschen Stolz haben die Jugendbetreuer die ersten beiden Jungkanoniere in den Kreis der "Alten Kameraden" übergeben. Auf der Jahreshau...
[Lesen sie hier den gesamten Rückblick]


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Nun schon zum vierten Mal fand vor dem Vogelschuss der "Alten Kameraden" das Schießen der Jungkanoniere statt. Aufgabe war es, einen Nachfolger für Jungkönig Markus I. zu finden. Normalerweise muss der amtierende Jungkönig ein Jahr pausieren, um wieder mit um die Königswürde schießen zu dürfen. Aber in diesem Jahr hatte sich diese Regelung erübrigt. Denn mit ein bisschen Stolz haben die Jugendbetreuer die ersten beiden Jungkanoniere in den Kreis der "Alten Kameraden" übergeben. Auf der Jahreshauptversammlung vom 05. August wurden Markus Zimmermann und Matthias Holthausen per Abstimmung ins Korps aufgenommen. Somit wurden aus sechs Jungkanonieren nur noch vier. Aber nicht lange, denn besonders gefreut haben sich die Jugendbetreuer darüber, dass mit Lukas Swiontek ein neuer Interessent für die Jugendabteilung zu uns gestoßen war. Vor dem eigentlichen Königsschießen mussten erst einmal die Pfänder vom Rumpf des Vogels getrennt werden. Die Vorbereitungen zum ersten Schuss wurden mit ein bisschen Wehmut vorgenommen. Denn unser passives Mitglied Felix, der in den letzten Jahren immer das Schießen betreut hatte, weilte leider nicht mehr unter uns. Daher waren die Jugendbetreuer auch sehr dankbar, dass sie mit dem erfahrensten Schießmeister Peter einen verlässlichen Nachfolger gefunden hatten. Schnell konnte man merken, dass mit Markus und Matthias zwei erfahren Schützen fehlten. Die Zielgenauigkeit der Jungkanoniere ließ am Anfang noch etwas zu wünschen übrig und so brauchte es 56 Schuss, bis Lukas den Kopf des Vogels erlegt hatte. Aber Übung macht bekanntlich Meister und so zeigten die Jungs anschließend, was für Schießpotential in ihnen steckt. Den rechten Flügel sicherte sich Magnus mit 13 Schüssen, den linken Flügel Dirk mit 6 Schüssen und den Schweif Robert mit 33 Schüssen. Mittlerweile waren schon viele "Alte Kameraden" eingetroffen und konnten den nun beginnen Kampf um die Jungkönigswürde mitverfolgen. Zügig wurde der Rumpf von einer Hälfte getrennt, doch der Rest des Vogels klammerte sich mit aller Kraft an der Schraube fest. Alle Jungs waren heiß auf den goldenen Schuss, doch letztendlich konnte ihn nur einem gelingen. Mit dem 177sten Schuss sicherte sich mit Robert Gondorf einer unserer Jüngsten den Titel Artilleriejungkönig 2006/07.
Nachdem er von allen Kameraden beglückwünscht worden war, wurden zügig die Vorbereitungen für den Vogelschuss der "Alten Kameraden" getroffen. Hier galt es einen Nachfolger für Jakob III. zu finden. Auch die Erwachsenen brauchten ein wenig, um sich an das Gewehr zu gewöhnen. Letztendlich benötigten sie mit 191 Schüssen sogar mehr Patronen, als die Jungkanoniere benötigt hatten. Zugegeben ein unfairer Vergleich, unterscheiden sich die Vögel doch erheblich in der dicke. Die Pfänder sicherten sich Peter mit dem Kopf und dem rechtem Flügel, Klaus mit dem linken Flügel und Hubert mit dem Schweif. Somit wird Peter der erste Kamerad sein, der seit Einführung unserer Pfänderorden mit vier Pfändern die bronzene Ehrung erhalten wird. Wie eigentlich in jedem Jahr hatte der Kampf um die Kronprinzenwürde seine ganz eigene Geschichte. Zielsicher oder auch nicht versenkten die Kameraden eine nach der anderen Kugel im Rumpf. Normalerweise gibt der Vogel Zeichen, bevor es so richtig spannend wird. Sei es, dass er sich ein wenig von der Stange lockert, oder sich Teile von ihm trennen. Da dies noch nicht der Fall war, schossen auch viele Kameraden noch völlig unbekümmert mit auf den Vogel. So auch Björn, der vor dem 191sten Schuss noch locker in die Runde rief "einmal schieß ich noch, dann hör ich aber auf". Er sollte Recht behalten. Es war sein letzter Schuss, allerdings auch für alle anderen. Denn wie im letzte Jahr viel der Rumpf durch diesen Schuss vollständig von der Stange und somit hieß unser neuer Kronprinz Björn Gutzeit. Aber einen Kameraden haut so schnell nichts um und so nahm Björn sichtlich erfreut die Glückwünsche aller Kameraden entgegen.
Szenenwechsel:
Traditionell treffen sich die Frauen am Vogelschuss bei der Königin zu Kaffe und Kuchen. Und normalerweise erwarten sie dann gespannt die Ankunft des Majors, der die neue Kronprinzessin enthüllt. So trafen sich die Frauen dieses Jahr bei Königin Otti auf der Neißestrasse. Nur dieses Jahr warteten sie vergeblich auf den Major. Denn Björn ist zurzeit Junggeselle und so gab es für den Major nichts zu enthüllen. Aber dafür sind alle jetzt umso gespannter, wen Björn in naher Zukunft zur Kronprinzessin ausrufen wird. Ideen hatten die Kameraden schon reichlich :-)
Ausgiebig ließen sich am frühen Abend alle von Grillmeister Stefan beköstigen. Nachdem sämtliche Hungergefühle beseitigt waren, stand als letzter offizieller Tagespunkt die Proklamation des neuen Jungkönig auf dem Programm. Vorher wurden aber noch die erfolgreichen Jungpfänderschützen mit Eisgutscheinen geehrt. Zum letzten Mal durfte Jungkönig Markus I. seine Königskette tragen. Doch der Moment war gekommen, wo der Major die Kette an den neuen Jungkönig Robert I. übergab. Mit einem dreifachen "An’s Zugtau zu gleich" ließen wir den neuen Jungkönig hochleben.
Der Rest des Abends ist schnell zusammengefasst. Bei bestem Sommerwetter wurde noch ausgiebig gefeiert und eine Menge gelacht. Bis heute ist allerdings ein Geheimnis geblieben, wer denn unsere neue Kronprinzessin ist. Es bleibt spannend…

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Aktualisiert am
30.01.2016
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